Meine ersten Wochen bei Aramaz Digital – von Leonie Wiele

Hi ich bin Leonie und seit dem 01.01.2021 Social Media Managerin bei Aramaz Digital und möchte heute meine ersten Eindrücke mit euch teilen.

Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt wie kommt man auf den Beruf des Social Media Managers? Hängt man da nicht noch mehr auf Facebook und Instagram rum, wie ohnehin schon und späht Influencer aus? Dafür muss man doch gar nicht so viel drauf haben! Aber ist das wirklich so? Das werde ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

Wie ich zur Social Media Managerin geworden bin

Ehrlich gesagt bin ich in das ganze mehr oder weniger reingerutscht und hatte vor fast einem Jahr auch noch kaum Berührungspunkte mit dem Beruf. Seit einem Schülerpraktikum war für mich klar, ich möchte im Marketing arbeiten! Abwechslungsreiche Aufgaben sind für mich das A und O, in einem einfachen Bürojob habe ich mich noch nie gesehen. Nun denkt ihr gerade bestimmt, aber als Social Media Manager hängt man doch auch nur den ganzen Tag vorm Laptop. Nun ja unrecht habt ihr nicht ganz, aber der Beruf ist vielfältiger als man anfangs vielleicht denkt. Aber zurück zu mir. Ich studiere derzeit Marketingmanagement an der Fachhochschule des Mittelstandes hier in Bielefeld und schieße es in diesem Jahr mit meinem Bachelor ab. Im Rahmen eines Praktikums hatte ich dann erste Berührungspunkte mit dem Beruf des Social Media Manager. Zuerst war gar nicht geplant, dass ich das Online Marketingteam unterstützte, aber im Endeffekt hätte mir nicht besseres passieren können. Privat war ich schon immer gerne auf dem neuesten Stand was in der Promi und Influencer Welt abgeht und kann mir eine Welt ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Die Arbeit mit Giphys, Bild- und Videomaterial macht mir einfach nur Spaß, ich konnte meiner Kreativität freien lauf lassen und habe gemerkt: Ich brauche Kreativität in meinem Beruf! So begann ich mich nach Jobs im Bereich Online Marketing/Social Media umzusehen. Doch dann kam Corona…für viele keine schöne Zeit und auch ich hatte Phasen, da konnte ich das Wort nicht mehr hören und mir fiel die Decke auf den Kopf! Doch positiv eingestellt wie ich nun mal bin, gab ich nicht auf und wie es der Zufall so wollte, habe ich nach Wochen des Suchens schließlich meinen Platz bei Aramaz Digital gefunden.

Das wilde Agenturleben beginnt

Insgeheim wollte ich auch bei einer Agentur anfangen, habe meine Suche doch nicht nur darauf beschränken wollen. Die Arbeit mit verschiedenen Kunden, neue Herausforderungen und ein kleines Team mit flachen Strukturen, hat mich schon immer gelockt. Und beim ersten Gespräch mit Eyüp merkte ich schnell, wie sehr mir Social Media und die damit verbundene Kreativität gefehlt hat.

Dann kam der erste Tag… „Die Beiträge für diese Woche müssen noch geplant werden!“, „Erstell’ eine Social-Media-Strategie“ hieß es kaum nachdem ich angekommen war. Wortwörtlich wurde ich ins kalte Wasser geschmissen. Zunächst dachte ich mir „Kein Problem“ doch dann kam Apple! Ich muss an diese Stelle beichten, ich hatte noch nie ein iPhone, geschweige denn einen Mac-Computer besessen. So musste ich am ersten Tag neben dem ich mit gefühlt 1.000 Dinge am ersten Tag konfrontiert worden bin, auch noch eingestehen, ich weiß weniger als ich dachte. Und ja, für Social Media reicht es nicht privat auf Instagram aktiv zu sein, auch wenn man denkt, man würde alle Trends und neu eingeführter Tools kennen und weiß deshalb wie es läuft. Hinter jedem Bild, jedem Text stecken mehr Stunden Arbeit als man denkt. Doch war ich nach all’ den Monaten ohne Social Media noch wissbegieriger als ohnehin und sog’ jegliche Informationen wortwörtlich in mich auf. Ich wusste von Beginn an: das Team ist klein, sehr persönlich und schnell merkte ich, jeder steht mit voller Überzeugung hinter dem was er tut und genau das habe ich mir gewünscht. In einer Agentur ist man nicht allein, man ist ein Team! Und es gibt immer was zu tun – Langeweile ist ein Fremdwort – das merkte ich direkt am ersten Tag!

Ich fing also an, alles einzurichten, mir einen Überblick über alles zu verschaffen und schon war der erste Tag vorbei und mein Notizblock voller To Do`s. Ich fuhr nach Hause und dachte schließlich doch: „Wie soll ich mir das alles merken und da einen Überblick behalten? Ich dachte immer, Apple wäre nicht so kompliziert!?“
Die ersten Wochen verflogen wie im Flug und – zur Beruhigung – mittlerweile habe ich mich mit Apple angefreundet und meine To do`s im Griff!

Das 1×1 des Contents

Also genug Panik verbreitet und zurück zu der Anfangsfrage, was macht ein Social Media Manager eigentlich genau?

Vorab, es reicht nicht nur die aktuellen Trends und beliebte Influencer zu kennen. Ihr müsste alle Tage kennen – Tag des Kaffees, Tag des Brotes, Tag des Kuchens, Tag des Bosses (nicht zu vergessen). Und Beiträge wollen geplant sein und Storys auch. Es ist nicht so, dass man morgens ins Büro kommt und Beiträge drauf los schreibt. Nein, das ganze muss ja schließlich zusammenpassen und gut aussehen. „Content ist King“ oder wie heißt es so schön? Aber dafür gibt es Tools, die einem die Arbeit unendlich erleichtern und auch schon Analysen optisch aufbereiten – ein Traum!

Aber bevor man überhaupt Beiträge planen kann, muss der Content dazu vorhanden sein. Eine gute Organisation hierfür ist wichtiger als man denkt. Mein innerer Organisationsfreak ist förmlich ausgeflippt, als ich gesehen habe, wie ordentlich und sortiert hier alle Dateien angelegt ist. Diesbezüglich kann man definitiv keinen Überblick verlieren!

Wer Eyüp kennt, weiß sein Herz schlägt für Bäckereien. Und so ist auch ein riesiger Fundus an Bildmaterial von leckeren Backwaren vorhanden, die mein Zuckerherz höher schlagen lassen. Sich da noch einen Text zu überlegen, obwohl man in Gedanken schon seine Bestellung beim nächstem Bäcker aufgibt – gar nicht so einfach. Vom Hungergefühl ganz zu schweigen…
Aber neben Bäckereien betreuen wir auch andere Unternehmen, unter anderem Bestatter und Zahnärzte. Themen, welche super spannend sind und welches immer wieder eine Abwechslung zu den Bäckereien, die wir betreuen darstellt.

Und Content will nicht nur produziert und geschrieben, sondern auch beworben werden. Man muss wie ein kleiner Spion sein. Kommt der Beitrag gut an oder doch nicht so gut. Natürlich dreht sich nicht alles nur um die gängigen Plattformen, wie Facebook oder Instagram. Newsletter wollen auch versendet werden und ein bisschen organisatorische Aufgaben gehören auch dazu. Also lautet meine Antwort auf meine anfängliche Fragestellung lautet somit: Der Beruf des Social Media Managers ist viel umfangreicher, als nur auf den Social Media Plattformen rumzuhängen, Beiträge zu liken und zu kommentieren. Das ist nur die ganz kleine Spitze des Eisberges, die man von außen zu sehen bekommt. Und das beste? Es ist ein lebendiger Beruf, der wächst, sich verändert und somit immer neue Herausforderungen bietet!

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