Meine ersten Wochen bei Aramaz Digital – von Nathalie Masmeier

Salut!
Ich bin Nathalie und seit dem 01.10.2020 Social Media Manager bei Aramaz Digital und nun möchte ich meine ersten Eindrücke mit euch teilen.
Ihr fragt euch jetzt, wie kommt man auf den Beruf des Social Media Managers? Zur heutigen Zeit ist das sicherlich der Traumberuf von jedem. Den ganzen Tag auf Instagram und Facebook „rumhängen“, alle Influencer ausspähen? Aber ist das wirklich so? Das werde ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

 

Wie ich zur Social Media Managerin geworden bin

Nun erstmal wie ich zu diesem Beruf gekommen bin. Studiert habe ich an der Fachhochschule Bielefeld Fotografie und Medien, welches ich im Juli 2019 erfolgreich mit dem Bachelor abgeschlossen habe. Natürlich macht man sich Gedanken, was kommt nach dem Studium und „eigentlich“ hatte ich vor, der kreativen Welt den Rücken zu kehren. So habe ich eine Ausbildung als Steuerfachangestellte angefangen und nach einem Jahr abgebrochen, weil in mir doch ein kreativer Kopf schlummert, der sich ausleben muss.

Das Jahr 2020 hat alles auf den Kopf gestellt, aber ich muss dem fiesen Corona ein kleines „DANKE“ abgewinnen, da mir Corona meinen Traumjob gebracht hat. Während des Lockdowns habe ich mich mehr mit Social Media beschäftigt und dachte mir, dies wäre eine gut Alternative zu einer Festanstellung als Fotograf. So unkonventionell und fortschrittlich wie Eyüp halt ist, hat er seine Stelle, die er als Social Media Manager ausgeschrieben hat, via Facebook ausgeschrieben. So versuchte ich mein Glück und wurde belohnt. Und nun komme ich zu dem besagten 1. Tag bei Aramaz Digital. Als aller Erstes möchte ich sagen, dass Eyüp ein kleines Sportauto ist. Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich eine kleine MINIholic bin, sodass er für mich wie der MINI GP3 ist. Limitiert auf ein Exemplar und er besitzt ziemlich viel PS. Also wer es gemütlich mag, ist bei Eyüp falsch. Vielleicht ist er es durch sein ehemaliges Polizistendasein gewohnt, so schnell zu rasen?! Aber wer denkt, Eyüp rast auf der Autobahn, liegt falsch, er fährt sehr vorbildlich und im ECO- Modus.

 

Das wilde Agenturleben beginnt

Als ich am ersten Tag die Agentur betrat wurde ich überrascht. An meinem Platz lagen Ballons, Luftschlangen und eine Teetasse (passend zur Farbe meines MINIs). Es hat sich angefühlt, als wenn man von seiner Familie nach langer Zeit begrüßt worden wäre. Tatsache bei Aramaz Digital ist es mehr als nur seine Arbeit zu erledigen, es ist mehr, als wenn man mit der Familie an einem großen Projekt Hand in Hand arbeitet und genau das habe ich mir gewünscht. Am ersten Tag hat Eyüp mich doch sehr ins kalte Wasser geworfen. „Meld dich bei Slack an!“, „Richte dir ein Googlekonto ein!“, „Beiträge warten auf dich!“. Das sind nur drei der gefühlt 1.000 Dinge, mit denen ich am ersten Tag konfrontiert worden bin.

Nathalie

Ich fing an, alle Konten einzurichten, im Büro anzukommen, aber mit vier Männern, doch nicht so einfach, oder doch? Und dann fing ich mich an zu fragen, ob ich mir doch nicht einen Duden zulegen sollte. Warum fragt ihr euch jetzt?! Funnel, VOT, UGC – sind Fremdwörter für euch? Jetzt wisst ihr wie ich mich gefühlt habe. Meine Gedanken waren nur: „Nathalie, wie sollst du das alles auf die Reihe bekommen, du brauchst ein Glossar oder noch besser ein Vokabelheft!“. Die ersten Wochen verflogen wie im Flug, da bei Aramaz Digital immer was los ist. Also langweilig wurde mir hier noch nie. Und zur Beruhigung – Mittlerweile kenne ich die meisten Abkürzungen und ihre Bedeutung.

 

Das 1×1 des Contents

Ihr meint, das Dasein eines Social Media Managers besteht nur darin Beiträge für Instagram und Facebook nach Lust und Laune zu erstellen?! Ich muss euch enttäuschen – so ist das leider nicht. Vorab, ihr solltet alle Tage kennen – Tag des Kaffees, Tag des Brotes, Tag des Kuchens, Tag des Bosses (nicht zu vergessen). Und Beiträge wollen geplant sein und Storys auch. Es ist nicht so, dass man morgens ins Büro kommt und Beiträge drauf los schreibt. Aber dafür gibt es ein ziemlich cooles Tool, welches ich nicht mehr missen möchte. Auch der Social Media Dozent ist einer meiner Lieblingstools geworden. Was wäre ich bloß ohne ihn?

Aber bevor man überhaupt Beiträge planen kann, muss der Content dazu vorhanden sein. Für mich als Fotograf ist das eine meiner liebsten Aufgaben, die ich hier mache. Wer Eyüp kennt, weiß sein Herz schlägt für Bäckereien. So bin ich viel in Bäckereien unterwegs und habe gefühlt immer nur noch Hunger, wenn ich die ganzen leckeren Backwaren sehe, die unsere Bäcker so in der Theke haben. Aber neben Bäckereien betreuen wir auch andere Unternehmen, unter anderem Bestatter. Ein Thema, welches super spannend ist und welches immer wieder eine Abwechslung ist zu den Bäckereien, die wir betreuen. Und mal so unter uns – Ich frage mich, wann bei mir Diabetes diagnostiziert wird, denn in diesem einen Monat habe ich hier schon so viel Kuchen gegessen, wie noch nie zuvor.

Und Content will nicht nur produziert und geschrieben, sondern auch beworben werden. Man muss wie ein kleiner Spion sein. Kommt der Beitrag gut an oder doch nicht so gut. Wie Eyüp immer sagt „…und dann zündest du die Rakete!“. Natürlich dreht sich nicht alles nur um die gängigen Plattformen, wie Facebook oder Instagram. Newsletter wollen auch versendet werden und ein bisschen organisatorische Aufgaben gehören auch dazu. Um auf meine anfängliche Fragestellung einzugehen – ob man den ganzen Tag nur auf Instagram und Facebook „rumhängt“ gibt es für mich ein klares „NEIN!“. Der Beruf des Social Media Managers ist einfach viel umfangreicher, als nur auf den Social Media Plattformen rumzuhängen, Beiträge zu liken und zu kommentieren. Das ist nur die ganz kleine Spitze des Eisberges.

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